Vier Runden, alle an einem Tag von der Küste aus
Die Region ist kompakt: man schläft am Meer und sieht die Städte.
Der Vorteil der Toskana ist, dass man das Standquartier nicht wechseln muss: von der Küste bei Livorno oder aus der Maremma erreicht man Florenz, Siena, das Val d'Orcia und die Apuanen in weniger als zwei Stunden. Alle vier Runden macht man, indem man morgens vom Platz losfährt und abends zurückkommt.
Florenz
Anderthalb Stunden von der Küste. Man lässt das Auto am besten auf einem Park-and-ride und nimmt die Straßenbahn, denn die Innenstadt ist Verkehrsbeschränkungszone und die Parkhäuser drinnen sind teuer. Uffizien und Accademia müssen gebucht werden; Dom, Baptisterium und Campanile haben ein gemeinsames Ticket. Der Rest wird an einem Tag zu Fuß gemacht.

Siena und die Hügel
Siena schafft man in einem halben Tag: die Piazza del Campo, der gestreifte Dom und der Palazzo Pubblico mit den Fresken der Guten Regierung. Am Nachmittag fährt man ins Val d'Orcia hinunter, wo Pienza, San Quirico und Montalcino liegen, oder Richtung San Gimignano, das noch vierzehn der zweiundsiebzig Türme hat, die es im vierzehnten Jahrhundert besaß.
Pisa und Lucca
Sie liegen zwanzig Minuten auseinander. Pisa hat das Campo dei Miracoli, das man in zwei Stunden sieht, und die Lungarni, die fast niemand anschaut. Lucca hat seine Mauern aus dem sechzehnten Jahrhundert, rundum begehbar, vier Kilometer baumbestandene Bastionen, und die Piazza dell'Anfiteatro, ein Oval von Häusern auf der römischen Arena.
Die Maremma und der Tuff
Aus dem Gebiet von Grosseto fährt man in den Maremma-Park mit seinen Wegen durch die Macchia und seinen Wachtürmen und weiter ins Landesinnere zu den Tuffstädten Pitigliano, Sorano und Sovana, auf von den Etruskern ausgehöhlten Felsen gebaut. Nicht weit entfernt liegen die Thermalkaskaden von Saturnia, kostenlos und immer offen.